Verwenden des Modeling-Modus von Oszillator 2 von Ultrabeat

Dieser Modus von Oszillator 2 verwendet ein Klangerzeugungsverfahren namens Component Modeling. Diese Klangerzeugungsmethode emuliert die physischen Eigenschaften eines Objekts, z. B. einer Gitarrensaite. Weitere Objekte werden verwendet, um die Saite in Schwingung zu versetzen, wobei die Spielweise emuliert wird:  gezupft, gestrichen usw. Obwohl der Begriff string (= Saite) verwendet wird, kannst du im Modeling-Modus Klänge erzeugen, die mit traditioneller Saiteninstrumente kaum etwas gemeinsam haben.

Die Saite (String) ist das Element, das den Grundklang bestimmt. Ultrabeat bietet verschiedene Parameter über die sich die Materialeigenschaften (also woraus die Saite besteht) einstellen lassen.

Die Saite wird durch einen der beiden verfügbaren Exciter („Erreger“) in Schwingung versetzt, was auf unterschiedliche Weise geschehen kann. Die Saite erzeugt nur dann einen Klang, wenn sie stimuliert bzw. angeregt wird.

Das Signal der schwingenden Saite wird dann im Ultrabeat-Synthesizer-Bereich zum Filter, Verstärker usw. geroutet.

Abbildung. Parameter des Modeling-Modus

Parameter des Modeling-Modus

Material Pad von Ultrabeat verwenden

Die Kombinationen der Parameter „Inner Loss“ und „Stiffness“ bestimmen das Saitenmaterial und damit das Timbre des Gesamtklangs. Im Vergleich mit allgemein gebräuchlichen Synthesizer-Begriffen könnte man die Verwendung dieser Parameter als Entsprechung zur Wellenform-Auswahl bzw. -Erzeugung im Oszillator-Bereich sehen. Die voreingestellte Tonhöhe der Saite ist C3 (mittleres „C“).